Sonnenquell Montessori Elterninitiative München-Trudering
Elterninitiative
Verein als Träger des Sonnenquell Montessori-Kindergartens
Unser Sonnenquell wird von einem Elternverein getragen. Das bedeutet, dass Eltern die Einrichtung aktiv mitgestalten und gemeinsam Verantwortung für ihr Bestehen und ihre Weiterentwicklung übernehmen. Der Verein ist Träger der Einrichtung Sonnenquell Montessori-Kindergruppe e.V. und kümmert sich um alle organisatorischen, finanziellen und rechtlichen Belange. Gleichzeitig bildet er den Rahmen für eine lebendige Gemeinschaft, in der Eltern, Kinder und Pädagoginnen partnerschaftlich zusammenwirken.
Mit der Aufnahme eines Kindes wird jede Familie automatisch Mitglied im Verein. Durch Engagement, Ideen und persönlichen Einsatz tragen die Eltern dazu bei, dass unser Kindergarten ein Ort bleibt, an dem Kinder in einer liebevollen, vorbereiteten Umgebung lernen und wachsen können. Der Verein wird von zwei Vorständen und einem Kassenwart vertreten. Diese handeln in enger Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Team und allen Mitgliedern. Entscheidungen werden transparent und gemeinschaftlich getroffen – immer im Sinne der Kinder.

Elternämter und gemeinschaftliche Aufgaben
Elternamt als Teil der Gemeinschaft
Unser Sonnenquell lebt von der Gemeinschaft. Damit der Kindergartenalltag gut funktioniert und sich alle verbunden fühlen, übernimmt jede Familie ein Elternamt. Dieses Amt bleibt in der Regel für die gesamte Kindergartenzeit bestehen. Jede Aufgabe ist wichtig und trägt dazu bei, dass unser Alltag bunt, lebendig und gut organisiert bleibt.
Zu vergebende Ämter 2026/2027
Für das Kindergartenjahr 2026/2027 sind folgende Elternämter in unserer Elterninitiative neu zu besetzen:
1. Erster Vorstand
Der erste Vorstand trägt die übergeordnete Verantwortung für den Verein und ist somit Träger des Kindergartens. Typische Aufgaben sind:
- Koordination der Vorstandsarbeit und zentraler Abläufe
- Kontakt und Austausch mit dem pädagogischen Team
- Unterstützung bei organisatorischen und administrativen Themen
- Repräsentative Aufgaben rund um den Kindergarten
- Verantwortung für die Kinder- und Buchungszeitenliste inklusive Berechnung des Basiswerts nach BayKiBiG
- Beantragung der Fördermittel (EKI, EKI-Plus und BayKiBiG) sowie Erstellung der Endabrechnung für EKI und BayKiBiG.
- Treffen von Entscheidungen gemeinsam im Vorstandsteam
Hinweis: Für dieses Amt bietet der KKT Fortbildungen an, die von der Einrichtung übernommen werden. So seid ihr gut auf eure Aufgaben vorbereitet.
2. Gartenamt
Das Gartenamt behält den Überblick über unseren Außenbereich und organisiert bei Bedarf Garteneinsätze. Die Aufgaben sind: Pflege und Instandhaltung des gesamten Gartens, des Vorgartens sowie der Gartengeräte. Zu den wiederkehrenden Tätigkeiten gehören u.a. Rasenmähen, Rasen aussäen, düngen, Neubepflanzung, im Herbst Laub rechen, Rückschnitt der Sträucher, Gießen des Gartens und Vorgartens etc. Zweimal jährlich organisiert das Amt Gartentage (Frühjahr + Herbst) bei denen alle Familien für größere Aufgaben zusammenheften.
3. IT-Amt
Das IT-Amt kümmert sich um alle technischen Angelegenheiten und die digitale Organisation. Aufgaben sind: alle IT-Angelegenheiten rund um den Kindergarten und der Mitarbeiterinnen, Pflege der E-Mail-Verteiler und Telefonnummern auf PC und Smartphone, Unterstützung bei technischen Fragen (zum Beispiel Drucker, Router), sowie die Koordination kleinerer technischer Themen rund um die Website oder die Elternkommunikation. Grundlegende Computerkenntnisse sind Voraussetzung.
4. Sicherheitsamt
Das Sicherheitsamt unterstützt die Einrichtung dabei, wichtige Themen aus den Bereichen Sicherheit und Gesundheit im Alltag im Blick zu behalten. Die Aufgaben sind gut über das Jahr verteilt und vorwiegende organisatorischer Natur. Typische Aufgaben sind: Überblick über sicherheitsrelevante Themen im Haus und Garten, Organisation oder Erinnerung an notwendige Überprüfungen, zum Beispiel Feuerlöscher, Feuerschutztüren, Wasserprüfung oder Elektro-Check (die Durchführung übernehmen Fachfirmen), Rücksprache mit dem Team zu aktuellen Sicherheitsfragen und die Durchführung der jährlichen Gesundheitsbelehrung für Eltern, die mit Lebensmitteln arbeiten. Das Amt wird gut übergeben und somit sind besondere Vorkenntnisse nicht nötig.
Hinweis: Auch für dieses Amt bietet der KKT passende Fortbildungen an, die von der Einrichtung übernommen werden.
Elternabende
Vernetzung, Austausch und gemeinsame Entscheidungen
Elternabende sind ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit und ein zentraler Ort für Austausch und Information. Etwa alle sechs Wochen findet ein digitaler Elternabend am Abend statt. Dabei werden organisatorische Themen, pädagogische Inhalte und aktuelle Anliegen besprochen. Ein- bis zweimal im Jahr gibt es zusätzlich einen Präsenz-Elternabend im Kindergarten. Dieser dient vor allem dem persönlichen Kennenlernen und dem Austausch untereinander. Das pädagogische Team nimmt an den digitalen Elternabenden teil, wenn pädagogische Themen besprochen werden.
Die Teilnahme an den Elternabenden ist verpflichtend.

Gartentage und Putztage
Zusammen als Betrieb funktionieren
Jedes Jahr finden jeweils im Frühling und Herbst Gartentag und Putztag statt:
Gartentag: Der Kindergarten-Garten wird gemeinsam gepflegt, größere Arbeiten werden erledigt und das Gelände wird je nach Jahreszeit winterfest oder frühlingsbereit gemacht.
Putztag: Das gesamte Haus wird gründlich gereinigt – vom Dachboden bis zum Keller. Staub, Spinnweben und Schmutz werden entfernt und alle Räume werden sorgfältig sauber gemacht.
Diese gemeinsamen Arbeitseinsätze sind ein verpflichtender Bestandteil der Elternmitarbeit und stärken gleichzeitig die Gemeinschaft.
Eltern-Notdienst
Verantwortung trägt unsere Gemeinschaft
Der Eltern-Notdienst stellt sicher, dass der Kindergartenbetrieb auch in unvorhergesehenen Situationen aufrechterhalten werden kann. Dem pädagogischen Team steht normalerweise eine Aushilfe zur Seite. Wenn diese nicht verfügbar ist, übernehmen Eltern im Rahmen des Notdienstes unterstützende Aufgaben. Die Vorstände sind vom Notdienst ausgenommen.
Verpflichtung und Planung
Jede Familie trägt sich verpflichtend ein- bis zweimal im Monat für den Notdienst ein und gewährleistet eine Verfügbarkeit im Notfall für diese Tage.
Heißt: In diesem Zeitraum muss die Familie grundsätzlich verfügbar sein, falls ein Notfall eintritt – zum Beispiel, wenn pädagogisches Personal plötzlich erkrankt und die reguläre Aushilfe nicht einspringen kann.
Sollte das eingetragene Elternteil selbst verhindert sein – etwa durch Krankheit oder ein krankes Kind – wird innerhalb der Elternschaft unkompliziert untereinander getauscht. Die Eltern sprechen sich in diesem Fall direkt miteinander ab und sorgen gemeinsam dafür, dass der Notdienst verlässlich abgedeckt ist.




